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Irgendwo etwas gefunden / Irgendwo etwas verloren

 

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Jemand hat geforscht
Irgendwo recherchiert
Irgendwo hat er etwas gefunden
Etwas von großer Bedeutung
Wichtige Daten
Früheres Denken
Nachdenken brachte Schlussfolgerungen
Schlussfolgerungen wurden zu Fakten
Fakten neue Wahrheit
Die Wahrheit ist unerbittlich
Unerbittlicher Verlust
Verlorene Werte
Unvermuteter Wert
Denkt nicht darüber nach
Da seine Fakten
In der Tat ideal zu sein
Seine erste Entdeckung
Entdeckt als Findelkind
Entdeckt er andere
Andere wie er

Obwohl ich die Wissenschaft sehr schätze, sehe ich sie als ein Mittel, ein Werkzeug. Sie liefert keine Erklärung der Wirklichkeit (Szientismus), sondern hilft, einen Teil der Wirklichkeit zu erklären. Dieser Text ist daher als Kritik an einer positivistischen Wissenschaftspraxis zu verstehen, die Daten als objektiv betrachtet - im Gegensatz zu einem Konstrukt. Dies zeigt sich auch in der konstruierten Realität wissenschaftlicher Modelle angesichts einer oft (stark) abweichenden Realität. Sie konzentriert sich auch auf eine Wissenschaft, die sich als isolierte - wertfreie - Wissensquelle versteht. Die Praxis der Wissenschaft ist jedoch hochspezialisiert und bruchstückhaft. Sie steht nicht allein und baut auf anderen auf. Bei den Schlussfolgerungen spielen nicht nur Fakten, sondern auch Werte eine Rolle. Die Welt ist komplex und erfordert eine multidisziplinäre, disziplinübergreifende kritische Reflexion. Wo keine Kritik erlaubt ist, wird Wissen isoliert, werden Werte beiseite geschoben und wird Wissenschaft zu einer kontextfreien, idealistischen Angelegenheit, an der die Politik ihren Anteil hat. Und ich habe noch nicht einmal die verschiedenen Interessen, Lobbys und Finanzierungen erwähnt, die bei der Entwicklung der Forschung eine Rolle spielen. Anmerkung: Ich will damit nicht sagen, dass bei der Gründung der Ergebnisse einer Untersuchung. Allerdings gibt es dafür auch in der Vergangenheit zahlreiche Beispiele. Kurzum: Die Wissenschaft hat ihren Nutzen, aber auch ihren Platz.

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Erwin de Ruiter

"Der eine versucht, sich in Büchern auszudrücken, der andere in Stiefeln; beide werden wahrscheinlich scheitern." - G.K. Chesterton

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